Seminare

Fatigue – das nicht greifbare Symptom in Palliative Care

Fatigue ist ein „quälendes, anhaltendes, subjektives Gefühl von körperlicher, emotionaler oder kognitiver Müdigkeit oder Erschöpfung“ (NCCN, 2011) – 80 % der an Krebs Erkrankten und bis zu 99 % sich einer Strahlen- oder Chemotherapie Unterziehenden leiden darunter. Fatigue ist eines der am häufigsten auftretenden Symptomen und gleichzeitig eines der am wenigsten beachteten. Ziel des Seminars ist es, tumorassoziierte Fatigue zu erkennen, messbar zu machen und betroffene Menschen umfassend zu informieren und bei dem Umgang mit Fatigue zu unterstützen.

Zielgruppe: Palliative-Care-Fachkräfte, Onkologiefachkräfte und PalliativmedizinerInnen

Referentin: Christa Barron

Termin: Dienstag, 19. März 2019

Uhrzeit: 15:00 – 18:15 Uhr

Ausführliche Informationen finden Sie in unserem Programmheft auf Seite 60.

Für weitere Informationen und Fragen wenden Sie sich bitte an Susanne Haller
E-Mail: akademie@hospiz-stuttgart.de, Tel.: 0711 2 37 41-811

Ein brenzliges Thema in aller Munde. Ernährung im hohen Alter, bei Krankheit, Demenz und in palliativen Situationen.

Ernährung steht in enger Verbindung mit Zuneigung, Fürsorge, Genuss, Lebenserhaltung und Gemeinschaft. Im hohen Lebensalter erfährt dies häufig eine Wandlung. Es kommt zu Ernährungsstörungen, Konflikten und Grenzsituationen. Wie sieht in solchen Situationen einangemessenes Handeln aus? Wie können angemessene Entscheidungen im Sinne der Betroffenen und Zugehörigen getroffen werden?

Inhalt:

  • Grundlagen zu Malnutrition, Sarkopenie, Kachexie, Dehydratation und Exsikkose
  • Ernährung um jeden Preis? Konfliktsituationen in der Ernährung
  • Ernährung und Palliative Care
  • Ethische Entscheidungsfindungsmodelle

Zielgruppe: Pflegekräfte, SozialarbeiterInnen undKoordinatorInnen von Hopsizdiensten

Referentin: Heike Linder

Termin: Mittwoch,  22. Mai 2019

Uhrzeit: 09:00 – 16:45 Uhr

Ausführliche Informationen finden Sie in unserem Programmheft auf Seite 65.

Für weitere Informationen und Fragen wenden Sie sich bitte an Susanne Haller
E-Mail: akademie@hospiz-stuttgart.de, Tel.: 0711 2 37 41-811

Praktische Interventionen in der Trauerbegleitung für traumatisierte Trauernde

In der Trauerbegleitung begleiten wir regelmäßig Menschen nach einem traumatischen Verlust. Dabei stellt sich oftmals die Frage, wie können wir hilfreich begleiten, ohne eine direkte Trauma-Konfrontation auszulösen?

Ziel: An diesem Tag soll es um Grundlagen der Stabilisierung nach einem traumatischen Verlust gehen. Was ist hilfreich? Was ist eher hinderlich?

Auch werden wir der Frage nachgehen, wie wir als Begleitende einen gesunden Abstand halten können. Es besteht die Möglichkeit, eine Fallbesprechung im Rahmen der Kollegialen Beratung einzubringen.

Inhalt:

  • Basiswissen über traumatische Trauer
  • Neurophysiologische Grundlagen der Traumaverarbeitung
  • Ressourcenorientierte Gesprächsführung
  • Stabilisierungstechniken

Zielgruppe: ausgebildete Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleiter

Referentin: Elvira Pfleiderer

Termin: Samstag,  29. Juni 2019
Uhrzeit: 09:00 – 17:15 Uhr

Ausführliche Informationen finden Sie in unserem Programmheft auf Seite 70.

Für weitere Informationen und Fragen wenden Sie sich bitte an Susanne Haller
E-Mail: akademie@hospiz-stuttgart.de, Tel.: 0711 2 37 41-811

Gefördert von der Addy von Holtzbrinck Stiftung.